Neue Position für Steven Sloane

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Presse Medea

Nach der Berliner Erstaufführung (21. Mai 2017) von Aribert Reimann’s Oper „Medea“ unter der Leitung von Steven Sloane an der Komischen Oper Berlin gab es eine Menge begeisterter Kritiken – hier eine kleine Auswahl:

Mit beeindruckender Souveränität nimmt das Orchester der Komischen Oper die Herausforderungen der Partitur an. Dieses Furioso aus beständigen Rhythmus- und Tempowechseln, das im Akustischen unausgesetzt für verwirrende Hell-Dunkel-Kontraste sorgt, während auf der Szene immer nur diese eine trübgraue Lichtstimmung herrscht. Grandios auch, wie Dirigent Steven Sloane die Kommunikation mit den Solisten koordiniert, das auf den ersten Höreindruck scheinbar Unvereinbare zusammenzwingt, zwei volle Stunden lang.
TAGESSPIEGEL, Frederik Hanssen, 23.05.2017

Der wahre Schockpartner der Medea ist Reimanns Orchester. Wie in seiner Shakespeare-Oper „Lear“ (…) geht alle Gewalt vom Klang aus dem Graben aus, den Steven Sloane und das Orchester des Hauses mit unerhörter Präsenz in den Raum dringen lassen – brodelnde, glühende, wild taumelnde Streicher- und Bläserfiguren, schrundige Percussionballungen. Hören als Herausforderung, Gefahr.
SZ, Wolfgang Schreiber, 25.05.2017

Steven Sloane dirigiert das riesige Orchester der Komischen Oper kongenial.
BR-Klassik, Maria Ossowski, 22.05.2017

Am Pult des Orchesters der Komischen Oper steht Steven Sloane und entfacht nicht nur die üppigen Tonmalereien dieser Partitur, ihre Feuersbrünste, die Bläser-Melodien Medeas, den Blechbläserpomp Kreons oder die Harfen-Celesta-Spiele Kreusas. Er zeigt auch, wie virtuos eins aus dem anderen hervorgeht. Musikalisch ist die Aufführung eine beeindruckendes Plädoyer für eine herbe, kraftvolle und mitreißende Oper, die ihre kongeniale Inszenierung noch sucht.
Berliner Zeitung, Peter Uehling, 22.05.17

Steven Sloane sorgt für eine durchwegs spannungsreiche Umsetzung von Reimanns Partitur.
NMZ, Peter P. Pachl, 23.05.17

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Schon bald: Die Eröffnung des neuen Anneliese Brost Musikforums Ruhr

Steven Sloane, Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker verkündete am 28. April 2016 auf der Pressekonferenz zur Saisonankündigung 2016/17 die Highlights der neuen Spielzeit sowie die Eröffnung des neuen Anneliese Brost Musikforums Ruhr nach 15 Jahren Arbeit und Bauzeit. Die Eröffnungsfeierlichkeiten werden vom 27. – 30. Oktober 2016 stattfinden.

Begleiten Sie hier Steven Sloane auf der Baustellenführung durch das Musikforum.

Steven Sloane sagt über die erste Saison im neuen Hause:
„Mit dem Konzertprogramm der Eröffnungssaison wollen wir eine Richtung weisen, einen Prozess anstoßen, der die Entwicklung des Musikforums zu einem lebendigen urbanen Organismus begleitet, denn wir wünschen uns unser neues Zuhause als einen Ort, der zu Abenteuer, Bildung und Genuss einlädt, als einen Ort, von dem Impulse ins städtische und regionale Kulturleben ausgehen.“
Der Gebäudekomplex des Musikforums mit seinen drei Spielorten macht neue Konzertformate und Musikerlebnisse möglich: Von Lounge-Klängen in der Kirche über Lesungen und Educationprojekte im Kleinen Saal bis hin zu fulminanten Orchesterkonzerten in großer Besetzung reicht die Bandbreite des Konzertangebots.
Die flexible Programmstruktur ermöglicht zahlreiche spannende Projekte mit Kooperationspartnern aus Stadt und Region, die das Profil des Musikforums erweitern und schärfen – so werden die Bochumer Symphoniker in der kommenden Saison unter anderem mit dem Klavier-Festival Ruhr, dem Chorwerk Ruhr oder, im Rahmen eines Brahms-Projektes, mit den Orchestern der Region im Musikforum zusammenarbeiten.

Einen Schwerpunkt im Saisonprogramm bildet die neue Konzertreihe „BoSy Fokus“, in der sich die Musiker und ihr Publikum mit vielfältigen Veranstaltungen, Themen, Epochen oder Künstlern auseinandersetzen.

Diese reichen von kleinformatigen Konzerten, Ausstellungen, Lesungen und Musikvermittlungsprojekten bis hin zu Modenschauen und Partys. Ein besonderer Gast in dieser Reihe wird im März 2017 der wohl berühmteste musikalische Sohn Bochums sein: Herbert Grönemeyer.

Auch Konzerte mit Martha Argerich, Gidon Kremer, Boris Giltburg oder Frank Peter Zimmermann stehen auf dem Programm.

Finden Sie hier das komplette Konzertprogramm der Bochumer Symphoniker in der Spielzeit 2016/17. Der Abo-Vorverkauf startet am 2. Mai 2016, der freie Vorverkauf am 23. Mai 2016. Die Tickethotline ist +49 234 – 910 86 66.

Dirigent Steven Sloane wird in der laufenden Spielzeit in Tel Aviv Bizets Oper „Die Perlenfischer“ unter der Regie von Lotte de Beer dirigieren sowie das Gala-Konzert zum 40. Jubiläum des Spoleto Festivals.

 

 

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