Sommerpause bei den Bochumer Symphonikern – Informationen zum Neustart im September 2020

Die Bochumer Symphoniker verabschieden sich in die Sommerpause. Auch bei ihnen verlief die Saison anders als geplant. Nach der Absage vieler Konzerte gab es dann im Juni endlich doch noch einen Neustart mit geändertem Programm, u.a. mit der Geigerin Antje Weithaas. Und auch wenn die Corona-Pandemie vieles durcheinander gewirbelt hat, eines ändert sich nicht: Die Freude an der Musik und die große Lust, spannende Programme aufzulegen.

Steven Sloane und der geschäftsführende Betriebsdirektor Thomas Kipp haben in einer Videobotschaft einen ersten Ausblick auf den Saisonstart im September 2020 gegeben.

Momentan gehen sie davon aus, dass zum Spielzeitbeginn 500 BesucherInnen im Großen Saal erlaubt sein werden. „Trotz der Einschränkungen gibt es ein spannendes Programm“, verspricht Steven Sloane. Alles werde eine Nummer kleiner ausgelegt: neben der reduzierten Zahl der Konzertgäste muss auch die Zahl der MusikerInnen auf der Bühne begrenzt werden. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass die Sinfonie Nr. 4 von Gustav Mahler statt in normaler Orchesterbesetzung als Kammersinfonie gespielt wird.

Ob die konzertanten Aufführungen von Richard Wagners „Der Ring des Nibelungen“ stattfinden können, ist noch unklar.

Der Kartenvorverkauf für die neue Spielzeit beginnt am Montag, 17. August. Wegen der unsicheren Situation und der reduzierten Platzanzahl im Musikforum können für die Spielzeit 2020/21 keine Abonnements gebucht werden. Einen Gesamtspielplan gibt es bis auf Weiteres nicht, sondern Zwei-Monats-Programme. Die Konzerttermine für September und Oktober sollen Ende Juli veröffentlicht werden.

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